Ihr Implantatexperte in Nürnberg

Wenn zu wenig Knochen vorhanden ist

veeners_13841426

Auch wenn nicht genügend Knochenmaterial vorhanden ist können Implantate gesetzt werden.

Dies führt oft im Bereich der Frontzähne oft zu Problemen: Die Knochenstruktur zur Lippe hin ist von Natur aus von minimaler Stärke. Wenn er sich nach einer Extraktion zurückbildet, hat der Patient danach nicht selten Probleme, genügend Halt für das Implantat zu bekommen.

Außerdem lassen sich auf diese Art und Weise keine schönen und ästhetischen Ergebnisse erzielen:

Da Knochen sowie Zahnfleisch zurückgebildet wurden, müssen die künstlichen Zähne tiefer in den Kiefer hinein gestaltet werden, was nicht selten unpassend aussieht. Mit welchen Optionen lässt sich dieses Problem verhindern?

In einigen Ausnahmefällen ist der Knochen so weit abgebaut, dass für Zahnersatz mit Kieferverankerung nicht mehr genug Substanz zur Verfügung steht. Wie kommt es dazu? Wenn Naturzähne gezogen werden, baut sich der Kieferknochen an diesen Stellen mit jedem Jahr weiter ab.

 

Knochenabbau vermeiden (Socket Preservation)

Sehr frei übersetzt bedeutet der Name „Socket Preservation“ Prävention gegen Knochenrückgang um einen gezogenen Zahn herum. Wenn nicht sofort nach der Extraktion des Zahnes ein Implantat gesetzt werden kann (was aus ärztlichen oder individuellen Aspekten bedauerlicherweise häufig der Fall ist), versucht der Implantologe den Knochen auf andere Weise zu schützen:

Die Lücke (die sogenannte Alveole) wird mit künstlichem Knochenersatzmaterial ausgefüllt und mit einer Schutzschicht bedeckt. Diese Schutzschicht aus einem leicht verträglichem (körperverträglichen) Substrat verhindert, dass der synthetisch erzeugte Knochen in der Anfangszeit verloren geht und das Zahnfleisch mit der neuen Zahnlücke verwächst.

Dieses hergestellte Knochenersatzmaterial ist häufig ein Granulat. Das Material wird durch den Schutz einer Membran von organischen Knochen durchzogen und nach ein paar Monaten hat der Behandelte bei Erfolg einen gut erhaltenen Kieferknochen für die geplante Implantation und Sie bekommen attraktive Ergebnisse.

 

Angebung des Kieferhöhlenbodens (Sinuslift)

Oftmals reicht die Kieferhöhle im Oberkiefer Seitenzahngebiet sehr weit nach unten. Demzufolge hat der Knochen zwischen Kieferhöhlenboden und Zahnfleisch keine ausreichende Höhe bzw. Dicke für Implantate.

In diesen Fällen wird des Öfteren ein sogenannte Sinuslift durchgeführt. Dazu wird die Schleimhaut der Kieferhöhle achtsam angehoben und der dadurch entstandene Zwischenraum mit künstlichem Knochenmaterial oder mit eigenem Knochen verfüllt. Diesen entnimmt man aus dem Kinnbereich oder der Weisheitszahnregion und baut ihn zum Knochenaufbau an der gewünschten Stelle ein.

In wenigen Fällen kann hierbei sofort auch das Implantat gesetzt werden. Im Regelfall muss der Patient bis zur Knochenheilung warten und bekommt erst anschließend ein Implantat gesetzt. Hieraus ergibt sich eine Dauer der Behandlung von bis zu 12 Monaten, ehe Kronen oder Brücken eingebracht werden.

 

Knochenspreizung (Bone Spreading)

Diese Praktik wird bei zu schmalen Kieferkämmen eingesetzt. Eine Verbreiterung wird hier über eine Freilegung und Dehnung des Knochens erreicht. Nachdem er die erforderliche Breite hat, können Implantate eingesetzt werden.

Knochenaufbau (Augmentation)

Die eingesetzten Knochenteile auf dem flachen Kiefer werden durch eine Membran geschützt und im Zahnfleisch vernäht. Erst nach der Einheilung können die Implantate gesetzt werden.

Knochenaufbau bei niedrigem Knochen (Distraktion)

Dieses Verfahren kann ebenfalls angewendet werden, wenn Ihr Kieferknochen nicht die erforderliche Höhe aufweist, um ein Implantat zu setzen.

 

Im richtigen Abschnitt wird ein geringer Spalt erzeugt, der über eine bestimmte Zeitdauer hinweg mit Hilfe einer entsprechenden Apparatur täglich um weniger als einen Millimeter auseinandergezogen wird. Im Spalt wächst der körpereigene Knochen (Kallus) ein. Nach Beendigung der Behandlung weist der Knochen die richtige Höhe für ein Implantat auf.

Grundsätzlich kann man sagen, dass mittlerweile in den meisten Fällen Implantate möglich sind. Bei zu wenig Knochenmaterial ist der Aufbau mit operativen Maßnahmen eine Möglichkeit.

Öffnungszeiten

Montag
08:00 – 13:00 Uhr
14:00 – 18:00 Uhr
Dienstag
08:00 – 13:00 Uhr
14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch
08:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag
08:00 – 13:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
Freitag
08:00 – 13:00 Uhr
Mi. und Fr. Nachmittag nach Vereinbarung

Kontakt

0911-54 10 60

Dr. Thomas Wölfel
Unsere Kontaktdaten
QR-Code-Generator Adresse, Telefon und E-Mail unserer Praxis